Bauherrensitzung: Protokoll, Pendenzen, Traktanden
Aus der Aufnahme einer Bauherrensitzung von 9 min 56 s schrieb ArchX Protokoll, Pendenzenliste und Traktanden für die nächste Sitzung, mit einer Nachfrage zusammen in 13 min 20 s. Alle 5 Entscheide stimmen, 9 von 10 Pendenzen mit Person und Termin, im Protokoll steht keine falsche Angabe. Die Aufnahme blieb auf dem Rechner.
Auftrag und Ergebnis
«Im Ordner input/ liegt die Aufnahme unserer Bauherrensitzung vom Freitag. Bitte lokal transkribieren – die Aufnahme darf den Rechner nicht verlassen […]. Dann bitte ein Protokoll nach Schweizer Gepflogenheit als Word und PDF, eine Pendenzenliste mit Verantwortlichen und Terminen als Excel, und die Traktanden für die nächste Sitzung.»
Unterlagen
- Aufnahme einer Bauherrensitzung, 9 Minuten 56 Sekunden, vier Stimmen (Projektleiterin Architektur, Bauherr, Bauherrin, Fachplaner Holzbau)
Selbst erstellte Beispielunterlagen, keine Kundendaten.
Ergebnis in 13 min 20 s
- protokoll.docx, protokoll.pdfBeschluss- und Pendenzenprotokoll auf drei Seiten: Teilnehmende, je Traktandum die Beschlüsse B01–B05 mit Zeitmarke in der Aufnahme, Pendenzentabelle, offene Fragen, vereinbarte Termine.
- pendenzen.xlsxPendenzenliste mit zehn Aufgaben: Verantwortlich, Termin, Status zum Auswählen, Abhängigkeit, Stelle in der Aufnahme, Hinweise.
- traktanden_naechste_sitzung.docx, .pdfNeun Traktanden für die Sitzung vom 22. Oktober 2026, 14.00 Uhr, mit der Liste der Unterlagen, die bis dahin vorliegen sollen.
- transkript.txtWortlaut der Sitzung mit Zeitmarken, lokal erstellt; unklare Stellen in eckigen Klammern.
Wie ging ArchX vor?
ArchX bekam die Aufnahme einer Bauherrensitzung zum Umbau und zur Aufstockung eines Mehrfamilienhauses in Luzern: 9 min 56 s, vier Rollen, Projektleiterin Architektur, Bauherr, Bauherrin und Fachplaner Holzbau. Die Sitzung haben wir selbst geschrieben und mit Computerstimmen vertont, mit sieben Stolperstellen wie im echten Leben: eine korrigierte Kostenzahl, verschobene Termine, eine verworfene Uhrzeit.
Ausschnitt der Aufnahme, Minute 01:38 bis 02:22; Text aus dem Drehbuch, Beträge in Ziffern
Bauherr: Und was kostet das mehr als der Faserzement? Ich hatte 15'000 im Kopf.
Fachplaner Holzbau: Fünfzehn war ohne die Vorvergrauung. Mit Vorvergrauung sind wir bei rund 18'000 Franken Mehrkosten.
Bauherr: 18'000. Hm. Und der Unterhalt?
Fachplaner Holzbau: Bei vorvergrauter Weisstanne, sauber ausgeführt und mit genügend Dachvorsprung, eigentlich kaum. Das streicht man nicht mehr nach.
Bauherrin: Martin, wir haben das doch zuhause besprochen.
Bauherr: Ja, ja. Also gut. Dann machen wir Holz.
Projektleiterin Architektur: Dann halte ich fest. Entscheid: Die Fassade der Aufstockung wird als vertikale Boden-Deckel-Schalung in Weisstanne, vorvergraut, ausgeführt, anstelle der Faserzementplatten. Mehrkosten rund 18'000 Franken, von der Bauherrschaft genehmigt.
Selbst erstelltes Beispieldrehbuch zum Projekt «Umbau und Aufstockung Mehrfamilienhaus, Luzern», mit Computerstimmen vertont. Keine echten Personen oder Firmen. Test vom 27.09.2026. Ausschnitt herunterladen (M4A, 365 KB)
ArchX transkribierte die Aufnahme lokal, mit gesperrtem Netzwerkzugang. Der erste Durchgang der Spracherkennung liess 26 Sekunden aus; ArchX fand die Lücke mit einer eigenen Kontrolle und holte die Stelle nach. Ohne das hätte eine Pendenz gefehlt.
Was kam heraus?
Ein Protokoll auf drei Seiten als Word und PDF: je Traktandum die Beschlüsse mit der Stelle in der Aufnahme, dazu Pendenzen, offene Fragen und Termine.
Die Stolperstellen sind aufgelöst. Das Protokoll nennt CHF 18’000 und vermerkt, dass die zuerst genannten CHF 15’000 die Vorvergrauung nicht enthielten. Die nächste Sitzung steht auf 14.00 Uhr, die verworfenen 14.30 Uhr sind als verworfen vermerkt.
Die Pendenzenliste als Excel: zehn Aufgaben mit Verantwortlichen und Terminen. Bei einer Aufgabe ist die Person nur an der Stimme erkennbar; sie steht gelb als «zu bestätigen» in der Liste, statt geraten.
Was heisst das für Ihr Büro?
Eine Viertelstunde nach der Bausitzung liegt das Protokoll vor. Jeder Beschluss und jede Pendenz nennt die Stelle in der Aufnahme, an der Sie nachhören können. Die Aufnahme bleibt auf Ihrem Rechner; für das Protokoll geht der Text über das ChatGPT-Konto Ihres Büros an OpenAI.
Ob und wie Sie eine Sitzung aufnehmen dürfen und was in ein Protokoll gehört, steht beim Bausitzungsprotokoll.
Mit der Aufnahme Ihrer nächsten Sitzung ausprobieren.
Nachgemessen
- Entscheide richtig erfasst
- 5 von 5
- Pendenzen mit richtiger Person und richtigem Termin
- 9 von 10
- Offene Fragen
- 3 von 3
- Termine
- 2 von 2
- Eingebaute Stolperstellen richtig aufgelöst
- 7 von 7
- Falsche Angaben im Protokoll
- 0
- Wortfehler im Transkript
- 7,6 %
- Lücke in der ersten Spracherkennung
- 26 Sekunden ausgelassen, von ArchX gefunden und lokal nachgeholt
- Aufnahme blieb auf dem Rechner
- ja
Häufige Fragen
Versteht ArchX Schweizerdeutsch?
Unsere Testsitzung war auf Hochdeutsch, deutlich gesprochen und ohne Durcheinanderreden. Wie es mit Ihren Sitzungen klappt, zeigt eine kurze Aufnahme aus Ihrem Büro in wenigen Minuten.
Erkennt ArchX, wer gerade spricht?
Das Transkript nennt keine Sprecher. Zuständigkeiten ergeben sich aus dem Gesprächsinhalt, etwa wenn jemand mit Namen angesprochen wird. Wo nur die Stimme verrät, wer sich meldet, steht die Person als «zu bestätigen» in der Liste.
Kann ich nach dem Protokoll noch Fragen zur Sitzung stellen?
Ja. Auf die Frage «Was wurde zur Fassade entschieden, und wer hat was bis wann zu tun?» kamen nach 33 Sekunden der Entscheid mit CHF 18'000 Mehrkosten und die drei Aufgaben mit ihren Terminen.


